Victor Rother als Ortsvorsitzender der Linken in Weißenburg wiedergewählt

Victor Rother, Sprecher der Linken in Weißenburg

Auf der letzten Sitzung der Weißenburger Linken wurde der 27-jährige Victor Rother in seinem Amt als Ortsvorsitzender einstimmig bestätigt. Des Weiteren ist er einer der drei Sprecher des Landkreisbündnis gegen Rechts und vertritt die Weißenburger Ortsgruppe der parteinahen Linksjugend ['solid] nach außen, welche zuletzt eine Veranstaltung zum Thema Kurdistan organisierte. Als seine Stellvertreterin wurde die ehemalige Stadtratskandidatin Eva Sieland gewählt. 

In seinen Ausführungen lobte Rother die Arbeit des kleinen Ortsverbandes: „Wie jedes Jahr organisierten wir am 8. März, dem Internationalen Frauentag einen Infostand und verteilten rote Nelken an Passantinnen. Zuletzt platzierten die Genossinnen und Genossen am 1. Mai Plakate in der Weißenburger Innenstadt, um auf die bundesweiten Kampagne der LINKEN gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen aufmerksam zu machen.“ 

Unerwähnt lies er auch die Arbeit des LINKEN-Stadtrates Erkan Dinar nicht: „Als DIE LINKE sind wir eine Bereicherung für den Stadtrat und bringen Farbe in dieses Kommunalparlament. So z.B. unser Antrag gegen das Freihandelsabkommen TTIP, welcher von einer Mehrheit des Stadtrates aber nicht einmal zur Beratung und Beschlussfassung zugelassen worden ist.“ so Rother 

Der Ortsverband beschloss auf der Sitzung, eine Forderung der Linksjugend ['solid] Weißenburg im Kommunalwahlkampf aufzugreifen und sich für die Benennung der Straße zur Weißenburger Bösmühle in Margarethe-Seybold-Weg stark zu machen. Die gemeinhin als „Bösmüllerin“ bekannte Margarethe Seybold wurde am 14. Dezember 1590 in Weißenburg als vermeintliche Hexe hingerichtet. „Mit dieser Geste wollen wir der zu Unrecht verurteilten und hingerichteten Bösmüllerin gedenken.“ so Rother zur Forderung der LINKEN in Weißenburg.