2. Februar 2018

LINKE nominierte seine Kandidaten für Landtags-und Bezirkswahl

Gestärkt durch das gute Abschneiden bei den Bundestagswahlen hat nun der Kreisverband der Partei DIE LINKE. Weißenburg-Gunzenhausen/ Ansbach seine Listen für die im Oktober anstehenden Landtags-und Bezirkstagswahlen aufgestellt.

Für den Stimmkreis Ansbach Süd, in welchem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen liegt, wurde für den Landtag der Gunzenhäuser Heinz Rettlinger nominiert.

Der Ortssprecher der LINKEN ist 63 Jahre alt und war 12 Jahre Betriebsrat beim größten Arbeitgeber Westmittelfrankens. Der Schutz vor Altersarmut, bezahlbare Mieten und eine lebenswerte Umwelt sind einige seiner Anliegen. "Das widerständige Bayern sind die Linken." so Rettlinger.

Als Stimmkreiskandidat für den mittelfränkischen Bezirkstag wurde der 30 jährige Weißenburger Victor Rother gewählt. Der Heilerziehungspfleger ist Ortssprecher der LINKEN in Weißenburg und einer der Sprecher des Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen.

Laut Rother sei der Bezirk mit seinem Schwerpunkt im Bereich Soziales eine Paraderolle für DIE LINKE. Einer möglichen AFD im Parlament will man klar entgegentreten und die offene Auseinandersetzung mit ihr suchen.
„Die Inklusion als Ziel und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben, wird auch die AFD nicht verhindern.“ stellte Rother bei seiner Bewerbungsrede klar. Der Bezirk Mittelfranken solle seine Möglichkeiten bei den Themen Umwelt und Naturschutz nutzen, wenn es etwa um Flächenfraß oder das Insektensterben gehe. Auch über seine Förderung der Landwirtschaft in den landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf sei der Bezirk in der Pflicht. Diese müsse nach ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten erfolgen.

Für den Stimmkreis Ansbach Nord wurde als Kandidat für den bayerischen Landtag der Heilerziehungspfleger Michael Beuckert gewählt. Der 46 Jahre alte Ansbacher ist Mitarbeiter der Lebenshilfe Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim e.V. und dort als Betriebsratsvorsitzender tätig. So gehört zu seinen Hauptschwerpunkten, auch politisch, Familie, Arbeit und Soziales.

Beim Thema Inklusion fordert er, dass die Bezirke besser von der bayerischen Staatsregierung ausgestattet werden müssen, um Inklusion auch wirklich umsetzen zu können. Als einen weiteren Schwerpunkt benannte er das Thema Frieden, Abrüstung und Abzug der US-Armee. "Als ehemaliger Anwohner von Ruffersheim weiß ich um die Lärm und Feinstaubbelastung, verursacht durch die Hubschrauberstützpunkte, sehr genau Bescheid." so Beuckert.

Für die Bezirkstagswahlen im Stimmkreis Ansbach Nord kandidiert Uwe Schildbach. Der 51 jährige Heilerziehungspfleger gehört bereits seit zwei Wahlperioden dem mittelfränkischen Bezirkstag an. Schildbach ist außerdem Personalrat in den Bezirkskliniken und Stadtrat in Ansbach.

Er will dafür sorge tragen, dass es bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes keine Verschlechterung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung gibt. Darüber hinaus fordert Schildbach: "Die Löcher in Westmittelfranken beim Thema Subsitutionsangebote für schwerst Drogenabhängige müssen gestopft und eine seit 20 Jahren fällige Erhöhung des Kleider- und Freizeitgeldes für stationär untergebrachte Heimbewohner endlich auf den Weg gebracht werden."

Als Listenkandidatinnen und Kandidaten wurden bislang vorgeschlagen. Für den Landtag: Tamara Raffa (Ansbach) und Frank Schröter (Lehrberg). Für den Bezirkstag: Hans Webersberger (Flachslanden), Sibylle Trenkner (Ansbach) und Eva Sieland-Hirschmann (Weißenburg).

Quelle: http://www.die-linke-weissenburg.de/politik/presse/detail/artikel/linke-nominierte-seine-kandidaten-fuer-landtags-und-bezirkswahl/