2. Januar 2019

Linke wollen einen Kurt-Eisner-Platz in Weißenburg

Kurt Eisner war vom 8. November 1918 bis zu seinem gewaltsamen Tod infolge eines Attentats der erste Ministerpräsident des Freistaats Bayern. Abgesehen von seinem Wirken als sozialistischer Revolutionär und Politiker hatte er sich auch als Journalist und Schriftsteller einen Namen gemacht.

Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) möchte einen Teil der sogenannten Spitalanlage in Kurt-Eisner-Platz umbenennen und dort eine Büste sowie eine Hinweistafel zum 1. Ministerpräsidenten von Bayern aufstellen. Erinnert werden soll damit an das Ende der Monarchie sowie die Ausrufung des Freistaates Bayern vor 100 Jahren.

"Ende 2018 hat sich das Ende der bayerischen Monarchie sowie die Schaffung des Freistaates Bayern zum 100 mal gejährt. In vielfältigen Veranstaltungen wurde/wird man auf dieses Ereignis auch von staatlichen Seiten hingewiesen", so Stadtrat Dinar.

Dinar weiter: "Einer der wichtigsten Protagonisten der damaligen Zeit war der Demokrat und Pazifist Kurt Eisner. Gemeinsam mit einer politisch breit aufgestellten Arbeiterschaft sowie dem fortschrittlichen Teil der Bürgerschaft wurde mit ihm der Grundstein der heutigen parlamentarischen Demokratie in Bayern gesetzt. Auf dem Weg zum Parlament, um von seinem Amt zurückzutreten, wurde er auf offener Straße ermordet. Seine Verdienste für die parlamentarische Demokratie und sein Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit sollten in unserer Stadt mit einem Platz gewürdigt werden."

Konkret schlägt der Linken-Stadtrat vor, ab der Höhe „Einfahrt in die Stadtmühlgasse“ bis zum „Ende der Telefonzellen“, den Platz in Kurt-Eisner-Platz zu benennen.

Quelle: http://www.die-linke-weissenburg.de/politik/presse/detail/artikel/linke-wollen-einen-kurt-eisner-platz-in-weissenburg/