29. August 2018

Sozialer Wohnungsbau, Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer und Baumschutzverordnung betreffen die ganze Stadtbevölkerung

Erkan Dinar, (Stadtrat, DIE LINKE)

Antwort auf den Leserbrief "Hass und Verachtung" aus dem Weißenburger Tagblatt vom 23. August 2018

"Der Leserbrief mit dem Titel "Hass und Verachtung" zeigt, dass in Weißenburg vielleicht mehr Tafeln angebracht werden sollten, die über die Geschichte der Stadt sowie ihre Straßen und Plätze aufklären. Seit 1822 tragen die beiden Türkengassen ihre Namen. Der Volksmund-Begriff war damals abfällig gemeint. Erst im Juni 1921 wurden sie offiziell bestätigt. Früher erhielten oft Viertel mit finanziell ärmlicher Bevölkerung einen Spitznamen mit Bezug zu vermeintlich "rückständigen Ländern" wie Russland, Polen und Türkei. Bei den Straßen handelt es sich also um ehemalige Wohnquartiere der kleinen Leute. Sie haben mit türkischen Mitbürgern absolut nichts zu tun.

Offenbar anhand meines Namens davon auszugehen, dass ich Politik für eine bestimmte ethnische Bevölkerungsgruppe mache ist übrigens rassistisch. Die von den Linken und dadurch auch von mir in Weißenburg derzeit bearbeiteten Themen wie sozialer Wohnungsbau, Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer und Baumschutzverordnung betreffen die ganze Stadtbevölkerung. Damit tragen wir nicht nur etwas für unsere langintegrierten Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger in Weißenburg bei. Und dies ist auch gut so."

Quelle: http://www.die-linke-weissenburg.de/politik/presse/detail/artikel/sozialer-wohnungsbau-ausbau-der-infrastruktur-fuer-radfahrer-und-baumschutzverordnung-betreffen-die/