20. September 2018

Blaualgen-Problematik im Fränkischen Seenland - Linke wendet sich mit einem Fragenkatalog an das Wasserwirtschaftsamt Ansbach

Erkan Dinar, (Kreisrat, DIE LINKE)

Aktivisten von Greenpeace hatten Wasserproben aus dem Altmühlsee bei Gunzenhausen entnommen und es auf Rückstände von Nitraten, Phosphaten sowie multiresistenten Keimen untersucht. Die Ergebnisse lassen auf sich warten. Währenddessen hat sich Kreisrat Erkan Dinar (DIE LINKE) mit einem Fragenkatalog an das Wasserwirtschaftsamt Ansbach gewandt. Dazu erklärt er:

"Als Kreisrat habe ich mich an die Umweltschutzorganisation gewandt und um die Ergebnisse gebeten. In einer Antwort wurde mir diese nun zugesagt, wenn sie aus dem Labor eingetroffen sind. Weiterhin wurde darauf hingewiesen, dass die vorliegenden Ergebnisse nicht repräsentativ sind, weil sie nach einer langen Dürreperiode genommen wurden.

In einer Antwort habe ich darauf hingewiesen, dass etwaige Proben, vor allem in Zeiten in den Blaualgen auftreten, genommen werden sollten. Auch wäre es wünschenswert, wenn man die Wasserprobenentnahmen auf alle Seen ausweiten würde.

Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat von mir mittlerweile auch einen kleinen Fragenkatalog bekommen. Darin habe ich allgemeine Fragen zur Blaualgen-Problematik im Fränkischen Seenland gestellt. Möchte jedoch auch die Fachmeinung wissen, wenn es um die Forderung nach technischen Aufrüstungen von Kläranlagen geht. Weiterhin, ob die Bildung von Schutzstreifen auf denen keine Landwirtschaft betrieben wird, sich positiv auf die Wasserwerte auswirken würde. Eine Antwort steht noch aus."