14. Dezember 2019

Ein Kommentar von Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) zum Wegfetzen vom Weißenburger Jugendzentrum

Erkan Dinar, (Stadtrat, DIE LINKE)

"Sofort nachdem mir die Pläne zum Neulinger - Gelände, im Rahmen einer Geheimsitzung vom Stadtrat mit dem Grundstückeigner Kießling sowie Vertretern der Bäckerei Schmidt, bekannt waren, bin ich damals in die Öffentlichkeit gegangen. Die Pläne waren eine Bedrohung für die Existenz von vor allem familienbetriebenen Gastronomiebetrieben in Weißenburg.

Komplett untergegangen ist damals, meine zweite Warnung, dass, kurz nach Umsetzung der Neulinger-Gelände-Pläne, auch das Jugendzentrum in der Eichstätter Straße 1 infrage gestellt werden wird. Nach den jüngsten Kommentaren ist dies nun sogar vor Fertigstellung des Objektes eingetreten.

In der letzten Stadtratssitzung habe ich nicht umsonst plakativ die Frage gestellt, ob denn das Jugendzentrum-Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht oder ob wir eine neue Wegfetzdiskussion bekommen werden. Die Antwort war mir davor natürlich auch schon bekannt, aber offenbar nicht allen in der CSU.

Im jüngsten Leserbrief wird das Jugendzentrum mit einer Jugendbewegung gleichgesetzt, welches uns signalisieren soll Neues zu wagen. Nein! Mitnichten! Erst jüngst wurde nach langer Zeit die behindertengerechte Toilette im Jugendzentrum fertig gestellt. Nicht der Umzug vom Jugendzentrum, sondern vielmehr die Festigung der jetzigen Strukuren, durch mehr Geld in die Instandhaltung vom Gebäude sowie in Personal, sollte auf der Agenda der Jugendförderung stehen.

Über 50 Parkplätze sind gleich auf dem Nachbargrundstück vom Jugendzentrum geplant. Auch der Busbahnhof steht vor einer Umgestaltung. In diesem Rahmen wäre ich dafür, über den Wallgraben-Parkplatz zu befahren, ein Parkhaus unter dem Plärrer zu bauen. Das wäre doch mal ein großer Wurf."