28. Oktober 2016

Ein Kommentar von Kreissprecher Erkan Dinar (DIE LINKE) zu den Plänen den Edeka-Markt in der Treuchtlinger Innenstadt zu schließen

Erkan Dinar, Kreissprecher der Linken

In eine Innenstadt gehört generell auch ein Lebensmittelmarkt, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. Die Stadt Treuchtlingen bildet dabei keine Ausnahme. Die Schließungspläne von Edeka können deshalb von der Politik auch nicht unkommentiert gelassen werden. Erst recht nicht, wenn Bürger/innen sogar schon eine Onlinepetition gegen die Schließung gestartet haben.

Der Trend, Märkte in der Peripherie auf der „grünen Wiese“, anzusiedeln, ist heutzutage zur Regel geworden. Jedoch nicht im Sinne einer erforderlichen Nahversorgung für die Bevölkerung. Wenn man unbedingt ein Auto haben „muss“, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen, stimmt etwas nicht in der Stadtentwicklung. Trends können sich jedoch auch wieder ändern. Stadtführungen falsche Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren.

Beim nächsten Bauantrag zur Ansiedlung eines weiteren Marktes in der Peripherie sollte die Hand im Stadtrat nicht mehr wie gewohnt hochgehen. Ein „NEIN“ wäre geboten und im Sinne der Bevölkerung!