14. April 2019

Weißenburg bekommt City- und Standortmanagement - Stadtrat Dinar (DIE LINKE) sieht Chance um auch Leerstände beim Wohnungsmarkt anzugehen

Der Stadtrat von Weißenburg hat mehrheitlich gegen die Stimmen der Freien Wähler - Stadträte Wolfgang Hauber und Heinz Gruber ein City- und Standortmanagement auf den Weg gebracht. Auch Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) stimmte dafür.

Die Stadtverwaltung wird nun ein Konzept für ein City- und Standortmanagement erstellen. Orientieren soll es sich am Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Darin war die Forderung nach einem Kümmerer auch bereits beschlossen worden.

Im Gegensatz zu den Freien Wählern, die u.a. die Ansicht vertreten, dass es angesichts des Internetsversandhandels zu spät sei, unterstützt Linken-Stadtrat Dinar die Etablierung von einem Citymanagment. Bereits in seiner diesjährigen Haushaltsrede hatte er gefordert die gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen u.a. auch in die Wirtschaftsförderung zu stecken und deshalb ein zukunftsfähiges Citymanagment zu etablieren. Damit könne man nicht nur die gewerblichen Leerstände, sondern auch die Leerstände auf dem Wohnungsmarkt mit angehen.

Tatsächtlich gibt es in Weißenburg immer noch viele unbewohnte renovierungsbedürftige Häuser und Wohnungen. In anderen Städten werden die Eigentümer aktiv von der Stadtverwaltung wegen möglichen Förderungen angesprochen. Eine Aufgabe die von einem City- und Standortmanagement mit übernommen werden könnte.