5. Oktober 2013

Aufstieg im Untergang

England und Frankreich verharrten in der Krise; deutsche Kapitalisten hielten ihren Anteil an der Weltindustrie (»Tempo der Gründerzeit« von Friedrich Kaiser, 1815–1890, Öl auf Leinwand, um 1875) - Fotoquelle: Wikipedia

Von der »Gründerkrise« zum Imperialismus: Wie das deutsche Kapital einst seine wirtschaftliche Spitzenposition in Europa errang

Thomas Kuczynski

Die »Gründerkrise« war zweifellos die folgenschwerste Überproduktionskrise im Industriekapitalismus des 19. Jahrhunderts. Ihre Bezeichnung verdankt sie dem Umstand, daß mit ihr die »Gründerjahre« in Deutschland zu Ende gingen, die der Gründung des deutschen Kaiserreichs nach dem gewonnenen Preußisch-Französischen Krieg von 1870/71 folgten. Obgleich ihr Name auf Deutschland als Hauptschauplatz verweist, handelte es sich um eine Weltwirtschaftskrise, die überdies ihren Ausgangspunkt in Österreich-Ungarn hatte, wo am 9. Mai 1873 die Börse krachte.

Mit der Krise von 1873 ging eine langfristige Aufschwungsperiode zu Ende, die nach der bürgerlichen Revolution von 1848/49 eingesetzt hatte. Die Krise von 1873 leitete die sogenannte Große Depression ein, die bis zur Mitte der 1890er Jahre andauerte, wiederum gefolgt von einer langfristigen Aufschwungsperiode, die kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ihr Ende fand. Dieses Muster langfristiger Wachstumsschwankungen, der »langen Wellen« oder Kondratieff-Zyklen, 1 läßt sich für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sehr gut zeigen anhand der jährlichen Wachstumsraten der Industrieproduktion in den kapitalistischen Hauptländern England, Frankreich, Deutschland und den USA.

Im nachhinein betrachtet, ging mit der Gründerkrise die Epoche des Industriekapitalismus der freien Konkurrenz zu Ende, und der Übergang zum Imperialismus begann.2 Wenn daher für den Zeitgenossen Friedrich Engels 1883 die damalige Wirtschaftslage »Beweis der vollständigen Erschöpfung der kapitalistischen Produktionsweise« war, 3 so ist diese Einschätzung 130 Jahre später dahingehend zu präzisieren, daß die Große Depression der Beweis dafür gewesen ist, daß sich die Entwicklungspotenzen des Kapitalismus der freien Konkurrenz erschöpft hatten und der Übergang zum Monopolkapitalismus notwendig geworden war.

Der auffälligste Konjunkturindikator war im 19.Jahrhundert allerdings die Preisentwicklung, weil sich darin eine drohende Überproduktion von Waren als erstes zeigte. Der Preisverfall während der Gründerkrise war enorm, und die meisten Preise sanken so stark, daß das Anfang der 1870er Jahre erreichte Niveau in Deutschland bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht mehr erreicht wurde. Wegen dieses Absturzes, der ebenso auf dem Weltmarkt stattfand, mußte der innere Markt vor der ausländischen Konkurrenz geschützt werden. Tendenzen imperialistischer Wirtschaftspolitik machten sich in der Weise bemerkbar, daß die Preise im Inland bewußt hochgehalten wurden, um mit Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt Konkurrenten aus dem Feld schlagen zu können. Überproduktion und Preisverfall veranlaßten die freien Unternehmer, sich in Form von Absprachen, Konventionen und Kartellen um eine Regulierung von Preisen, Absatzmärkten und Produktionsquoten zu bemühen. In diesem Sinne waren die Kartelle, wie ein Zeitgenosse, der österreichische Ökonom Friedrich von Kleinwächter, schrieb »Kinder der Not«. Aber jeder freie Unternehmer stellte sich die »Not« als vorübergehend vor, die Kartelle wurden, nach einer Formulierung des Kathedersozialisten Lujo Brentano, als »Fallschirme für Krisenzeiten« betrachtet. Sie sollten den Sturz, den Preissturz, mildern und, sobald der »sichere« Boden der Konjunktur wieder erreicht war, abgelegt werden, damit die »gesunde« Konkurrenz wieder beginnen könne.

Nationale Krisenlösungen

Ausgangspunkt wie Grundlage der lang anhaltenden Depression war, daß bestimmte Wachstumsprozesse der Wirtschaft zu einem gewissen Abschluß gekommen waren. So hatte das Eisenbahnnetz in Deutschland eine derartige Ausdehnung erreicht, daß sein weiterer Ausbau unter ökonomischem Gesichtspunkt stark reduziert wurde. Der daraus resultierende scharfe Rückgang der Investitionen hatte weitreichende Folgen, vor allem für die Schienenhersteller und ihre Zulieferer, also den gesamten Kohle-Eisen-Stahl-Komplex. Auch die alteingesessenen Konsumgüterindustrien, insbesondere die Textilindustrie, hatten ein derartiges Niveau erreicht, daß ihre Wachstumsraten nach 1870, und zwar bis hin zum Ersten Weltkrieg, deutlich niedriger waren als zuvor.

Natürlich waren die Herrschenden aller Länder darum bemüht, die in der Depression rapide verschlechterten Kapitalverwertungsbedingungen auf die einfachste und risikoärmste Weise zu verbessern. Eine konkret-historische Analyse zeigt jedoch, warum die dafür zur Verfügung stehenden Methoden von Land zu Land höchst verschieden waren.

England, um 1870 immer noch die »Werkstatt der Welt«, begegnete der Überfüllung des inneren Marktes mit einer Ausweitung seiner Exporte. Dafür stand ihm vor allem sein eigenes Kolonialreich zur Verfügung; dagegen sank in derselben Zeit der Anteil der Exporte in Industrieländer ganz stark. Es ging also kaum ein Risiko ein, wenn es, salopp gesprochen, alte Produkte für neue Märkte lieferte. Dieser Ausweg war Deutschland aus zwei Gründen verschlossen. Erstens hatte es keine Kolonien, worauf zurückzukommen sein wird. Zweitens waren seine industriellen Produkte kaum konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt. Noch 1877 schrieb der deutsche Ingenieur Franz Reuleaux über den Eindruck, den die deutsche Industrie auf der Weltausstellung in Philadelphia hinterlassen hatte: »Deutschlands Industrie hat das Grundprinzip ›billig und schlecht‹.«

Auch in Frankreich wurde die Große Depression durch Maßnahmen bekämpft, die in erster Linie nicht der Produktions- und Produktivitätsentwicklung im eigenen Land dienten. Einerseits baute Frankreich erst jetzt sein großes Kolonialreich auf, wodurch es zur zweitstärksten Kolo­nialmacht Europas aufstieg. Auch wenn Deutschland in den 1880er Jahren kolonialpolitisch aktiv wurde, so war dem deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck der französische Kolonialanspruch nicht unwillkommen, sah er darin doch eine willkommene »Ablenkung« der dortigen herrschenden Klassen von Europa. Umgekehrt meinte sein französischer »Kollege«, der Premier- und Außenminister Charles de Freycinet, daß, wenn die deutsche Politik Frankreich in Ägypten gegen England stützte, Frankreich »Elsaß und Lothringen vergessen« könnte, da man dem Volk dafür den Gewinn Ägyptens ins Treffen führen würde. (Daß Deutschland bei der »Aufteilung der Welt« zu spät kam, war also nicht zum geringsten Teil eigener strategischer Überlegung.)

Das andere Feld, auf dem Frankreich bedeutende Erfolge erzielen konnte, war das des Kapitalexports. Anders als in England und Deutschland spielte das Bankkapital hier schon seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle, unter anderem auch bei der Finanzierung des Krimkrieges von 1853 bis 1856. Von 1875 bis 1900 verdoppelte Frankreich seine Auslandsinvestitionen, wobei es sich – anders als England – auf Europa konzentrierte, insbesondere auf Rußland. Auch auf diesem Gebiet konnte das relativ kapitalschwache Deutschland Frankreich nicht das Wasser reichen.

Die USA waren das hochindustrialisierte Land, das am wenigsten von der Großen Depression betroffen war. Die Ursachen hierfür lagen in der immer noch enormen Ausdehnungsfähigkeit des inneren Marktes, die durch den wachsenden Auswanderungsstrom aus Europa noch verstärkt wurde. Dabei fiel der Höhepunkt der Einwanderung, die 1880er Jahre, mit dem der deutschen Auswanderung zusammen: Über fünf Millionen Menschen wanderten in diesem Jahrzehnt in die USA ein, fast 30 Prozent davon waren deutsche. Mit der Erweiterung des inneren Marktes untrennbar verbunden war die Wanderung des Industriezentrums vom Osten der USA in den mittleren Westen und die schon bald nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges (1863) einsetzende schnelle industrielle Entwicklung der ehemals agrarischen Südstaaten. Auch wenn in Deutschland um 1870 der innere Markt noch keineswegs vollständig vom Kapital erschlossen war, so waren die Möglichkeiten doch weitaus geringer als in den USA.

Neue Industrien

Ein zweites, die Depression in den USA überwindendes Moment war der technische Fortschritt. Es spielte jedoch in Deutschland, wegen des Fehlens anderer Möglichkeiten, eine viel größere Rolle, insbesondere in Gestalt industrieller Entwicklungen, die auf der technischen Anwendung der Naturwissenschaften fußten. Die damit verbundenen grundlegenden Veränderungen haben sich in keinem Land so rasch und tiefgreifend vollzogen wie in Deutschland, weshalb es in diesen Jahren zu dem wurde, was Lenin später als »das Muster eines fortgeschrittenen kapitalistischen Landes« bezeichnete.4

Betrachtet man die Industriezweige, in denen das deutsche Kapital um 1900 eine führende Position erreicht hatte, so waren es zumeist neue Industrien, die 30 Jahre zuvor in keiner Volkswirtschaft ein besonderes Gewicht hatten: Chemie-, Elektro- und moderne Stahlindustrie, weiter Mechanik/Optik sowie Teile des Maschinenbaus. In den bis 1870 dominierenden Zweigen wie Textil- und traditioneller Eisenindustrie fand zwar auch eine Entwicklung statt, aber sie war eine mehr oder minder abgeleitete. Die neuen Industrien jedoch hatten die alten in dem Sinne zur Voraussetzung, daß die alten bis 1870 durchaus mittelmäßig waren, also weder dem Weltstand entsprachen noch »geradezu mittelalterlich« anmuteten.

Der Aufbau neuer Industriezweige war damals so wie heute kein risikoloser Vorgang, und er vollzog sich in Deutschland unter dem Zwang stark verschlechterter Kapitalverwertungsbedingungen und den vergleichsweise schlechten Möglichkeiten, auf sie so risikolos zu reagieren, wie dies seine Konkurrenten auf dem Weltmarkt tun konnten. Die bekannte Aussage, das Kapital habe »einen horror vor Abwesenheit von Profit«, wird im allgemeinen dahingehend interpretiert, daß es erst »mit entsprechendem Profit (…) kühn« werde.5 In der Tat, ist der Profit kurzzeitig »abwesend«, wie in den normalen zyklischen Überproduktionskrisen, so zieht sich das Kapital zurück. Weil aber damals in Deutschland Preis- und Produktionsrückgang nicht aus der »Klemme« halfen, wurde Kapital auf andere Weise kühn. Der Produktionsprozeß selbst wurde revolutioniert und der Einsatz neuer Technologien und Produkte gewagt. Auch in diesem Sinne also bildet die Profitrate einen wesentlichen Stimulus kapitalistischer Produktion.

Die neuen Industrien unterschieden sich von den alten vor allem darin, daß in den alten mehr oder minder partielle Anwendung von Naturwissenschaft auf die Produktion stattfand, während die neuen naturwissenschaftlich fundiert waren. Voraussetzung für diesen Vorgang war aber keineswegs ein außerordentlich hoher Entwicklungsstand naturwissenschaftlicher Lehre und Forschung, sondern wiederum eine besondere Art von Mittelmäßigkeit. Anders als in dem bis dahin die europäische Wissenschafts­entwicklung anführenden Frankreich war man in Deutschland mehr an einer praktischen Anwendung der theoretischen Erkenntnisse interessiert; anders als die praktischen Engländer waren die Deutschen mehr an einer theoretischen Fundierung der technischen Anwendungen interessiert. Das Resultat dieser sozusagen doppelten Mittelmäßigkeit war allerdings die gerade für den deutschen Wissenschaftsbetrieb charakteristische Herausbildung der technischen Wissenschaften sowie der technischen Hochschulen. Das naturwissenschaftliche Denken in Frankreich war viel zu rein geworden und in dieser Reinheit viel zu erfolgreich gewesen, um dem Zwang praktischer Ausrichtung zu unterliegen; das technische Denken in England viel zu praktisch geworden und in dieser Praxis viel zu erfolgreich gewesen, um dem Zwang theoretischer Ausrichtung zu unterliegen.

Auch war der über lange Zeit in Deutschland hart umkämpfte Stand der technischen Hochschulen insofern prekär, als sie den einen – traditionellen Ingenieuren und Unternehmern – viel zu theoretisch und den anderen – Naturwissenschaftlern und Mathematikern – viel zu praktisch orientiert waren. Die Verfechter technischer Hochschulen saßen also gewissermaßen zwischen allen Stühlen und waren allseitiger Kritik ausgesetzt, was sich auch für die institutionelle Entwicklung der technischen Wissenschaften als außerordentlich förderlich erwies. Im nachhinein betrachtet, bereitete diese rasante Entwicklung rückwirkend den Boden dafür, daß Deutschland sich binnen kurzem zu der führenden Wissenschaftsnation entwickelte.

Chemieprodukte kontra Rohstoffe

Die grundlegenden Neuentwicklungen in der Industrie – die naturwissenschaftliche Fundierung der Produktion einerseits, die der Herausbildung von Monopolen andererseits – fanden ihren sozusagen idealtypischen Ausdruck in der Entstehung von Chemie- und Elektroindustrie. War die Elektroindustrie einerseits von vornherein wissenschaftlich fundiert, so war sie andererseits in den entscheidenden Produkten von Anfang an monopolistisch organisiert. Schnell einigte man sich auch auf eine »Arbeitsteilung« zwischen den Konzernen AEG (Starkstrom) und Siemens (Schwachstrom), die sich über Jahrzehnte bewähren sollte.

Dagegen begann die moderne Chemieindustrie ihr rasantes Wachstum zunächst in einer Vielzahl kleiner, vor allem von Chemikern gegründeten Fabriken, die in scharfer Konkurrenz zueinander standen. Sollte der aus dem Konkurrenzkampf resultierende drastische Preisverfall nicht zum allgemeinen Ruin der gerade entstandenen Betriebe führen, so mußte dazu übergegangen werden, möglichst neue, eigene Produkte auf den Markt zu bringen. Deren mehr oder minder zufällige Entdeckung wurde daher in zunehmendem Maße von einer bewußten Gewinnung auf wissenschaftlicher Grundlage abgelöst. Die seit 1877 existierende Patentgesetzgebung, die die gewinnträchtige Nutzung der neuen Verfahren für eine gewisse Zeit in der Hand des Patentnehmers monopolisierte, hatte einen wesentlichen Anteil daran.

Indem die deutsche chemische Industrie nun zahllose Produkte herstellen konnte, die bis dahin das natürliche Monopol ihrer Erzeugerländer waren – damals vor allem Teerfarben, später dann künstlichen Kautschuk, Kunstseide, Kunstwolle usw. –, wurde sie, wie der Wirtschaftsjournalist Helmut Wickel es 50 Jahre später, 1932, in seinem Buch über die »IG Deutschland« formulierte, »zu einer Bedrohung der Industrien und Staaten, deren Machtstellung auf der Beherrschung der großen Rohstoffgebiete der Erde beruht. So ist es ganz natürlich, daß sie ihre höchste Entwicklung in Deutschland fand, das bei der Aufteilung der Kolonien zu spät gekommen war und das sich in der chemischen Industrie eine neue, eigenartige und unbegrenzt ausdehnungsfähige Kolonie schuf.«

Die Erzeugnisse der deutschen Industrie waren noch 1877 als »billig und schlecht« charakterisiert worden, und dies war einer der Hauptgründe, daß die Engländer verlangten, deutsche Industrieprodukte mit dem als Warnmarke zu verstehenden Aufdruck »Made in Germany« zu versehen. 20 Jahre später war aus der Warnmarke eine Weltmarke geworden, aus dem Makelzeichen ein Markenzeichen. Ein völlig neuer Unternehmertyp entstand, der Wissenschaftlerbourgeois, etwa in Gestalt der Monopolisten Werner von Siemens und Carl Duisberg. Die europäischen Industrieländer aber, die die scheinbar einfachen und risikolosen Auswege aus der Krise beschritten hatten, hatten in der nachfolgenden langen Aufschwungsphase das Nachsehen: England verharrte, im Grunde bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in der Depression, und auch Frankreich geriet immer stärker ins Hintertreffen. Einzig die USA hatten eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu verbuchen und wandelten sich in dieser Zeit vom Rohstoff- zum Fertigwarenexporteur, nicht zuletzt wegen der ausländischen, insbesondere der englischen Investitionen in der US-amerikanischen Industrie. In diesen vier Ländern wurden zwischen 1850 und 1913 etwa drei Viertel aller in der ganzen Welt produzierten Industrieprodukte hergestellt. Aber ihre Aufteilung untereinander hatte sich vollständig verändert.

Obgleich also die deutsche Industrie sich in dieser Zeit an die Spitze Europas setzte, hat sich ihr Anteil an der Weltindustrie über 40 Jahre hinweg kaum erhöht, eben wegen des noch viel stärkeren Fortschritts in den USA. Dies wurde allerdings erst schlagend deutlich im Ersten Weltkrieg, den Deutschland in völliger Selbstüberschätzung, insbesondere seiner wirtschaftlichen Potenzen, vom Zaune brach, und aus dem die USA als wirkliche Weltmacht hervorgingen. Beides gehörte zu den Ergebnissen eines 20 Jahre zuvor so erfolgreich gewesenen Krisenmanagements.

Anmerkungen

1 Benannt nach dem russisch-sowjetischen Ökonomen Nikolai D. Kondratieff (1892–1938)

2 Vgl. die Periodisierung bei Wladimir I. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, in: Werke, Band 22, S. 206

3 Vgl. seinen Brief an August Bebel vom 10./11. Mai 1883 in: Marx-Engels-Werke, Band 36, S. 27

4 Vgl. seine Rede auf dem VIII. Parteitag der KPR (B) im März 1919 in: Werke, Band 29, S. 155

5 Vgl. das Zitat des englischen Gewerkschafters Thomas Dunning in Marx’ »Das Kapital« in: Marx-Engels-Werke, Band 23, S. 788

Thomas Kuczynski ist Statistiker, Ökonom und Wirtschaftshistoriker, er lebt in Berlin.

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