3. August 2013

»Beute, die nichts kostet«

Ausgrabung 1943 in Solonje, in der besetzten Ukraine. Die Vorgeschichte ließ sich bestens in Szene setzen - Fotoquelle: Rijksmuseum van Oudheden, Leiden

Die deutsche Vorgeschichtsforschung stützte den Faschismus. Den Nachkriegskarrieren der Wissenschaftler hat das nicht geschadet

Georg Hoppe

New York, 1936: Indiana Jones betritt das Appartment seines Archäologenkollegen Mellberg. Bücherwände reichen bis an die Decke, exotische Fundstücke sind schummrig beleuchtet, eine Kobra blickt mißtrauisch aus ihrem Terrarium. Zu seiner Überraschung erwarten ihn vier Hünen in schwarzen Ledermänteln. Indys Humor trifft nicht auf Verständnis. Er kassiert einige schwere Fausthiebe und hätte wohl kaum eine Chance, die Männer mit dem kantigen Kinn zu besiegen. Doch er hat Glück. Die Wucht eines Schlages schleudert ihn durch eines der Bücherregale und hinein in einen geheimen Fluchtweg. Noch während hinter ihm die Kugeln der abgefeuerten Luger-Pistolen einschlagen, brüllt er seinem Kollegen im Rennen die Frage zu, wer diese Typen gewesen seien. »Die sind vom Ahnenerbe. Das ist der archäologische Teil der SS, der die Überlegenheit der arischen Rasse nachweisen will und sich mit dem Okkulten beschäftigt«, hechelt dieser, bevor die beiden übers Dach verschwinden.

Die Verarbeitung des Themas Faschismus in den Indiana-Jones-Filmen mag trotz teilweise drastischer Darstellung einer Verharmlosung der realen NS-Organisationen gleichkommen. Doch daß sich Spielberg und Co. dem Realitätsgehalt ihrer Geschichten nicht voll bewußt gewesen seien, wie in einem Welt-Artikel vermutet, muß bezweifelt werden.

In den Publikationen, die sich mit der faschistischen Vorgeschichtswissenschaft beschäftigen, begegnet einem eine illustre Schar aus ehrgeizigen Wissenschaftlern, Ideologen und besessenen Funktionären, die eine neugermanische Religion erträumten. Forschungsexpeditionen nach Tibet und Island, okkulte Zeremonien am Grab Heinrichs des I. und der Ausbau vermeintlich germanischer Steinformationen zu Kultstätten für das Volk komplettieren das Bild eines bizarren Germanenwahns.

Doch die deutsche Vorgeschichtswissenschaft war nicht nur ein Spleen einflußreicher NSDAP-Größen. Vom deutschen Faschismus als »Weltanschauungswissenschaft« gefördert, hatte sie die Funktion, die prächtige Vorzeit eines »deutschen Volkes« in Schulbüchern und Wanderausstellungen darzustellen. Darüber hinaus sollte sie die imperialistischen Kriegsziele aus einer geschichtlichen Mission der »germanischen Rasse« herleiten und wissenschaftlich untermauern.

Die gut ausgebildeten Vorgeschichtler tauschten die akademische Tracht gegen die SS-Uniform und packten selbst kräftig mit an. Sie standen beim Überfall auf Polen und die Sowjetunion bereit, um in den besetzten Gebieten Museen, Bibliotheken und Privatsammlungen auszurauben. Unzählige Fachbücher, archäologische Sammlungen und sonstige Kulturgüter gelangten auf diesem Wege ins Deutsche Reich.

Vorbereitung des Raubkriegs

Keine Wissenschaft entwickelt sich im luftleeren Raum. Ihrer Entstehung liegt stets ein gesellschaftliches Erklärungsbedürfnis zugrunde. Im Falle der Vorgeschichte stand am Anfang die Aufgabe, die Geburt der deutschen Nation zu erklären. Ein deutsches Volk mußte erfunden werden.

Zum zentralen Bezugspunkt der deutschen Vorgeschichtsforschung im 19. Jahrhundert wurden deshalb »die Germanen«. Zu beweisen, daß diese keine zurückgebliebenen Barbaren, sondern Träger einer Hochkultur gewesen seien, die sie kraft ihrer kriegerischen Veranlagung in ganz Europa verbreiteten, war das Anliegen der Historiker. Davon zeugte während der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundet ein wahrer Boom an Literatur. Darstellungen vorgeschichtlicher Lebensweise befriedigten das Bedürfnis breiter Schichten nach Exotik, Abenteuer und Naturverbundenheit in einer zunehmend industrialisierten Gesellschaft. Der Stoff eignete sich schon damals hervorragend zur medialen Aufbereitung.

Die Szene wurde von einer riesigen Zahl von Laienforschern beherrscht, welche mitunter eine beträchtliche Anhängerschar hinter sich zu bringen wußten. Der populärste unter ihnen war Herman Wirth. Der Privatgelehrte – Reformkostler, Verkünder einer Urreligion und späterer Günstling Heinrich Himmlers – gab über eine Freundesgesellschaft Sammelkarten mit Runensymbolen heraus, inszenierte Wanderausstellungen und gründete später das »SS-Ahnenerbe« mit.

Nach dem Ersten Weltkrieg nahm die Vorgeschichte einen Aufschwung. Teile der Eliten argumentierten mit ihrer »enorm gestiegenen Bedeutung im Kampf um die Ostfragen« und bereiteten so die geplante Ostexpansion vor. Hieran konnte der deutsche Faschismus 20 Jahre später nahtlos anknüpfen. Durch den Nachweis, daß vor allem auf polnischem Gebiet schon seit jeher »Deutsche« gesiedelt hätten, sollte die Annexion gerechtfertigt werden. So konnte sich die Vorgeschichte schließlich nach der faschistischen Machtübernahme 1933 einer starken Förderung seitens der Politik erfreuen. Der Großteil der heute noch existierenden Lehrstühle des Faches an den Universitäten wurde zwischen 1933 und 1943 gegründet. Die Mittel dafür wurden in vielen Fällen durch die Schließung politisch bekämpfter Fächer gewonnen.

Die Vorgeschichte sollte nach dem Willen der neuen Machthaber in den Kanon einer faschistischen Allgemeinbildung eingegliedert werden, sie wurde Thema in den Schulen und Inhalt zahlreicher Ausstellungen, in welchen der Bevölkerung die vermeintliche Pracht und Überlegenheit der germanischen Kultur vor Augen geführt werden sollte.

Schließlich entstanden NS-Organisationen wie die »Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.V«, die nicht nur versuchte, die okkulten Neigungen ihres Schirmherren Heinrich Himmler in Forschungsprojekte umzusetzen, sondern auch die faschistische Geschichtspolitik beeinflußte und maßgeblich den Kulturgutraub koordinierte. Der Großteil der Vorgeschichtler organisierte sich im »SS-Ahnenerbe«.

Völkische Überzeugungstäter

Von der Förderung durch den Faschismus profitierte eine neue Wissenschaftlergeneration, die sich mit dem System absolut identifizierte. Ehrgeizig, gut ausgebildet und mit elitärem Bewußtsein, arbeitete die Garde der Vorgeschichtler an der Illustration germanischer Überlegenheit und dem Nachweis »deutscher Siedlungskontinuität«.

Der Star des Fachs war Herbert Jankuhn. In einem autobiografischen Abriß gab er an, bereits von seinem Vater in die völkische Bewegung eingeführt worden zu sein. Er übernahm früh die Leitung der Ausgrabungen im Schleswig-Holsteinischen Haithabu, einem alten Handelsstützpunkt der Wikinger, der sich zum internationalen Prestigeobjekt des »SS-Ahnenerbes« entwickelte.

Jankuhn war zunächst SA-Mitglied, trat dann 1937 auch der NSDAP und der SS bei, wo er 1940 in den Rang eines Obersturmbannführers aufstieg. Nach der Besetzung Frankreichs hielt er sich in der Normandie auf und erforschte den berühmten Teppich von Bayeux, eine 68 Meter lange Stickerei aus dem 11. Jahrhundert, welche die Unterwerfung Englands durch den Normannenherzog »Wilhelm der Eroberer« darstellt. Sein Vorhaben war, so die Historikerin Anja Heuß, ein »kleines volkstümliches Buch« darüber herauszubringen. Darin sollten die »historischen Errungenschaften des Mittelalters« auf die »rassische und kulturelle Überlegenheit einer germanischen Rasse zurückgeführt« werden.

Jankuhn nutzte zielstrebig die Möglichkeiten, welche sich nach dem Überfall auf die Sowjetunion für seine Forschungen boten. Auf seine Initiative wurde ein nach ihm benanntes Sonderkommando gebildet, welches den Diebstahl von Kulturgütern durchführte. Offizieller Arbeitsauftrag war die »Erfassung und Sicherung der historisch wichtigen Funde und Denkmäler der Vorzeit«. Mit diesem Euphemismus sollte der Raub kaschiert werden.

Später agierte er im Verband der berüchtigten SS-Division Wiking. Dirk Mahsarski, Jankuhn-Biograph und Organisator der Ausstellung »Graben für Germanien. Archäologie unterm Hakenkreuz«, welche sich derzeit mit dem Thema beschäftigt, resümiert: »Jankuhn arbeitete Seite an Seite mit den Mordkommandos der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD. Im Zuge seiner Einsätze muß Jankuhn auch Zeuge der Massenmorde gewesen sein.« Er führte Grabungen in den besetzten Gebieten durch, um durch »germanische« Fundstücke die Besatzung zu rechtfertigen und setzte dabei Zwangsarbeiter ein. Der Raub von wissenschaftlichen Büchern aus Privatbibliotheken läßt sich ebenso nachweisen wie die Durchführung von Gefangenenverhören.

Heute weniger bekannt als Herbert Jankuhn sind Ernst Petersen und Peter Paulsen, obwohl sie ebenfalls zu den prominenten SS-Vorgeschichtlern zählten. Beide waren nach dem Überfall auf Polen im sogenannten Kommando Paulsen aktiv, welches im Auftrag des »SS-Ahnenerbes« den archäologischen Teil des organisierten Kulturgutraubes im besetzten Polen besorgte. Paulsen – in Fachkreisen auch »Wikinger-Paulsen« genannt – war ebenfalls bestens akademisch ausgebildet; er hatte lange die Landeskunde in Schleswig-Holstein betreut. Bereits 1928 war er in die NSDAP eingetreten. Den roten Faden in Paulsens Forschung bildete, so der polnische Historiker Andrzej Mezynski, die »Dokumentierung von »germanischen Expansionen«.

Die Zeugnisse für diese Dokumentation besorgte das »Kommando Paulsen« aus Museen, Bibliotheken und aus Privatbesitz. Das wohl berühmteste Beutestück des Kommandos war der Krakówer Hochaltar. Spezialisiert war es allerdings auf vorgeschichtliche Fachliteratur und archäologische Funde. Ungezählte wissenschaftliche Bücher wurden zunächst im polnischen Poznan gesammelt und dann ins Deutsche Reich verbracht. Die Wissenschaftsprominenz war bestens über polnische Bestände informiert. Wählerisch aber war sie nicht. So besorgte sich Petersen in einem öffentlichen Gebäude in Warszawa eine Schreibmaschine für sein schlecht ausgestattetes Rostocker Institut und bezeichnete sie in einem Brief an Paulsen als »Kriegsbeute, die nichts kostet«. Die Beutelisten von Paulsens Kommando enthalten denn auch Kuriositäten wie etwa ein präpariertes Krokodil aus dem Naturhistorischen Museum in Warszawa.

Glänzende Karrieren

Der Sieg über den Faschismus bedeutete für die Arbeit der Vorgeschichtler zwar eine Unterbrechung, aber keineswegs einen Bruch. Viele kehrten nach mehr oder weniger kurzer Zeit in ihre vormaligen Positionen zurück, einige legten steile Nachkriegskarrieren hin.

Herbert Jankuhn gelang es nach einer dreijährigen Kriegsgefangenschaft durch Falschaussagen und die Gutachten ehemaliger Vorgeschichtlerkollegen seine Entnazifizierung abzuschließen. Seine Forschungen hätten »unpolitischen Charakter« gehabt, seine Arbeitshaltung sei eine »rein wissenschaftliche« gewesen. Alle Vorwürfe gegen ihn wurden fallengelassen. Ein ehemaliger Kollege gratulierte in einem Brief und bescheinigte ihm, ja schon immer »ein scharfer Gegner der nazistischen Narreteien« gewesen zu sein.

Jankuhn selbst sah dies allerdings anders. In einem Interview gab er 1970 an, er sei »gläubiger Nationalsozialist« gewesen. Er hielt aber auch sonst nicht mit seiner Gesinnung hinterm Berg. Als 1963 im Hochschulwesen, einer wissenschaftspolitischen Zeitschrift der DDR, ein kurzer Artikel über seine SS-Vergangenheit erschien, antwortete er über seinen Anwalt mit einem ausführlichen Schreiben und forderte die Richtigstellung vermeintlich falscher Angaben. Jankuhn gab sich äußerst aggressiv, unterstellte der DDR, die er demonstrativ in Anführungszeichen schrieb, ihrerseits Kulturgutraub und nährte den Mythos der Sicherstellung. Er erdreistete sich zu einer Selbstdarstellung als Retter von Kulturgut, das er vor Kriegsschäden bewahrt und so der Wissenschaft erhalten habe. Welchen Charakter diese Wissenschaft trug, wem sie zugänglich sein sollte und wessen Krieg das war, verschwieg er. Einige Historiker gehen bis heute dem Sicherstellungsmythos auf den Leim

Jankuhn lehrte bis 1973 in Göttingen. Nebenbei war er Mitglied der »Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS« und bewegte sich in Kreisen, die dem extrem rechten französischen Think Tank GRECE (Groupement de Recherche et des Études pour la Civilisation Européenne) um Alain de Benoist nahe standen. Der vom Hochschulwesen mit der Prüfung von Jankuhns Schreiben beauftragte Historiker stellte abschließend fest, daß »J. offensichtlich in seiner ganzen Haltung der alte SS-Mann geblieben ist«. Auch Peter Paulsen überlebte den Krieg. Er arbeitete zunächst als Lehrer und kam schließlich im Württembergischen Landesmuseum unter. Er forschte und publizierte bis an sein Lebensende. Dabei knüpfte er an seine Forschungen zur Wikingerzeit an. Schließlich betrat auch der unermüdliche Herman Wirth immer wieder die Szene. Noch 1981 plante er ein durch Bundeszuschüsse finanziertes »Ur-Europa-Museum« im Pfälzischen. Er wird bis heute von rechten Esoterikern rezipiert.

Fledderei um Kriegsbeute

Die geschilderten Karrieren sind exemplarisch. Deutsche Vorgeschichtler lieferten nicht nur ein wissenschaftliches Fundament für die Kriegsideologie, sie beteiligten sich aktiv am Krieg und an der Ausplünderung der besetzten Gebiete. Die Praxis des Raubes ist als ein fester Bestandteil faschistischer Wissenschaftspolitik zu werten. Das gilt nicht nur für die Vorgeschichte.

Viele wissenschaftliche Institute und Bibliotheken im damaligen Reichsgebiet waren Empfänger von Raubgut. In den Bücherspeichern und archäologischen Sammlungen der heutigen BRD lagert noch immer sehr viel Material, das nicht rechtmäßig erworben wurde.

Der Schaden, welcher den betroffenen Gesellschaften durch den Raub von Kulturgut entstand, ist kaum zu ermessen und wirkt sich noch heute aus. Daß zahlreiche Bücher und Gegenstände obendrein mutwillig zerstört wurden, um die wissenschaftliche Konkurrenz oder die überfallene Bevölkerung gezielt zu schädigen, offenbart den verbrecherischen Charakter faschistischer Wissenschaftspolitik. Der Wettbewerb der verschiedenen beteiligten Organisationen war nichts anderes als eine Fledderei um die Kriegsbeute.

Eine Auseinandersetzung mit der Vorgeschichte und ihrer Rolle im Faschismus fand zwar seit den 90er Jahren statt, Konsequenzen wurden aber kaum gezogen. Die entsprechenden Institutsgeschichten bekannter deutscher Universitäten sind oft entweder lückenhaft, bemühen sich um Rechtfertigung oder bleiben bei der Tätigkeitsbeschreibung der Wissenschaftler während der Zeit des Krieges ganz unverbindlich: »Kriegseinsatz, in Frankreich und der Sowjetunion eingesetzt«. Kein Wort vom Kulturgutraub, der in vielen Fällen einwandfrei nachgewiesen ist.

Um so wichtiger sind Ausstellungen wie »Graben für Germanien«, die von Dirk Mahsarski und Uta Halle kuratiert wurde und zur Zeit im Bremer Focke-Museum gezeigt wird.

Aber auch hier machte sich die Vergangenheit bemerkbar: Schleswig-Holstein wollte keine Exponate beisteuern. Der Ruf des Touristenmagneten Haithabu, das auch als Wallfahrtsort bei Faschisten beliebt ist, soll wohl nicht beschädigt werden.

Daß Vorgeschichtsforschung auch anders geht bewies der Archäologe Vere Gordon Childe bereits in den 30er Jahren. Er war engagierter Antifaschist und wies die Thesen der faschistischen Fachkollegen als unzutreffend oder nicht beweisbar zurück. An die Stelle rassischer und völkischer Kategorien setzte er die materialistische Geschichtsauffassung. Der Marxist Childe ist heute nicht nur unter Archäologen als wegweisender Wissenschaftler anerkannt. Sein Programm für eine Wissenschaft der Vorgeschichte erfaßt den Menschen als Gattungswesen. Ausdruck findet dies in dem wunderbaren Titel eines seiner Bücher: »Der Mensch erschafft sich selbst.«

Georg Hoppe wurde 1985 in Berlin geboren. Er studierte in Rostock Philosophie und Geschichte und setzte sich 2013 in seiner Masterarbeit mit dem Vorgeschichtlichen Institut der Rostocker Universität in der Zeit des Faschismus auseinander. Er arbeitet im Aktionsbüro der jungen Welt.

Literaturempfehlungen

Dieter Reinisch (Hg.): Der Urkommunismus. Auf den Spuren der egalitären Gesellschaft. Promedia Verlag, Wien 2012, 176 Seiten, 12.90 Euro

Andrzej Mezynski: Kommando Paulsen. Organisierter Kunstraub in Polen 1942–1945. Dittrich Verlag, Berlin 2000, 178 Seiten, 22,50 Euro

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