23. August 2013

Preußens Gedächtnisstütze

Schlacht in Großbeeren und symbolisiert die »Erbfeindschaft gegen Frankreich« - Fotoquelle: wikipedia/Doris Antony/GFDL and CC-BY-SA-3.0

Vor 200 Jahren wurde die Schlacht von Großbeeren ausgetragen. Der Sieg über Napoleons Armee wird seitdem in und um Berlin in der politischen Erinnerung wachgehalten

Kurt Pätzold

Straßenumtaufen gehören zur Geschichte Berlins, sind jedoch kein Spezifikum dieser Stadt. Wie sich die meist politischen Bedürfnisse ändern, Ereignisse und Personen an Gewicht gewinnen oder verlieren oder es ganz und gar einbüßen, so wechseln auch die Namen von Wegen, Straßen und Plätzen. Die Umtaufe jedoch, die am 2. August 1864 in Preußens Metropole vorgenommen wurde, fällt nicht in diese Kategorie. Da wurde aus der in Kreuzberg gelegenen, bis dahin Monumentenstraße genannten Häuserzeile die Großbeerenstraße. Beide besaßen einen, wenn auch unterschiedlichen Bezug zu einem Ereignis aus dem Befreiungskrieg des Jahres 1813. Monument, das meinte jenes von Schinkel geschaffene und von Friedrich Wilhelm III.gestiftete Denkmal, das im Jahre 1821 auf dem Kreuzberg errichtet worden war. Preußens König hatte viele Gründe, sich seinem Volk – das er 1813 so und nicht mehr mit »meine Untertanen« angesprochen hatte – als mit ihm eng verbundenen Herrscher zu präsentieren. Er wußte ebenso dessen Leistungen im Kriege gegen den »Franzosenkaiser« Napoleon Bonaparte zu schätzen. Schinkels Werk, als Nationaldenkmal bezeichnet, war dazu bestimmt, an die Schlachten zu erinnern, die am 23. August und 6. September 1813 in und nahe den Orten Großbeeren und Dennewitz geschlagen und von preußischen, russischen und schwedischen Truppen gewonnen worden waren. Beide Siege hatten den Truppen Napoleons den Weg nach Berlin versperrt und sie zur Umkehr gezwungen. So war der Stadt, welche die französischen Besatzer erst Monate vorher beim Heranrücken der Russen verlassen hatten, eine erneute »Franzosenzeit« erspart geblieben. Kurzum: Die beiden brandenburgischen Dörfer konnten einen Platz im Gedächtnis der Preußen und namentlich der Berliner mit guten Gründen beanspruchen. Schinkels 20 Meter messende gotisierende gußeiserne Säule auf dem Berliner Kreuzberg, die später noch einen ihren Eindruck verstärkenden Unterbau erhielt, war und ist dafür so etwas wie eine Gedächtnisstütze. Nicht anders der Name der Straßen, deren Benennung mit Verspätung erfolgte. Bereits ein Jahr zuvor, 1863, war in Preußen und in anderen deutschen Staaten des 50. Jahrestags des Krieges gedacht worden. Dabei wurden u.a. für die noch lebenden, hochbetagten Veteranen der Schlachten, Gefechte und Scharmützel ehrende Zusammenkünfte an gedeckten Tischen veranstaltet.

Berliner Straßennamen

Jedenfalls bekam Kreuzberg eine Straße nach dem Schlachtort Großbeeren. In deren Nachbarschaft erinnern weitere Namen an die dramatischen Ereignisse. Wenige Wochen nach der Umbenennung erhielt eine bis dahin nur mit einer Nummer kenntlich und unterscheidbar gemachte Straße den Namen Katzbach. Nach jenem Fluß, an dem die von Marschall Blücher geführte Armee am 26. August – drei Tage nach Großbeeren – einer anderen napoleonischen Armee eine Niederlage bereitete.

Seit 1864 besitzt Kreuzberg auch eine Dennewitzstraße und eine, die den Namen von Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg trägt. Dem General, der ohne königlichen Befehl im fernen ostpreußischen Tauroggen Ende Dezember 1812 jenen Vertrag unterzeichnete, mit dem er und sein Korps die Dienste Napoleons verließen und sich, als ersten Akt eines Frontwechsels, für neutral erklärten. Die Erinnerung an diesen Mann war etwas heikel, denn derartige Eigenmächtigkeit sollte künftigen deutschen Generalen kein Beispiel sein. Zu gleichen Ehren kam im selben Jahr auch August Wilhelm Anton Graf Neidhardt von Gneisenau, in der Schlacht an der Katzbach Generalstabschef Blüchers sowie auch der »Marschall Vorwärts« selbst, Gebhard Leberecht Blücher, Fürst von Wahlstatt.

Die Häufung dieser Straßenum- und -neubenennungen war kein Zufall und auch kein Verdienst der königlichen Beamten an der Stadtspitze. Ihnen war eine königliche Order vorausgegangen, herausgegeben vom Sohn Friedrich Wilhelms III., dem späteren deutschen Kaiser Wilhelm I. Die Sache hatte also höchsten Segen.

Napoleons Pläne

Napoleon hatte sich gegen Ende 1812, als er und die Reste seiner einst Grande Armée sich auf dem Rückzug von Moskau befanden, von seinen Truppen getrennt. Er war nach Paris zurückgeeilt, wohin und wo ihn ein Gedanke trieb: die Aufstellung einer neuen Armee, mit der er das zaristische Rußland erneut und diesmal siegreich – irgendwo an der Weichsel – herausfordern wollte. Da war ihm wie vielen Eroberern vor und dann nach ihm schon der Blick für die Realitäten verlorengegangen. Namentlich die Fähigkeit, das Kräfteverhältnis zwischen sich und seinen Gegnern einzuschätzen, dessen nüchterne Bewertung ihm raten mußte, den Frieden zu suchen.

Statt dessen, und das gelang ihm, formierte er eine neue Streitmacht, die sich an Qualität mit jener nicht messen konnte, mit der er im Juni 1812 nach Moskau aufgebrochen war. Zudem gab es hinreichend Gründe, an der Verläßlichkeit der Kontingente von Offizieren und Soldaten zu zweifeln, die ihm die deutschen Fürsten von Sachsen, Bayern, Württemberg und Baden nach wie vor zur Verfügung stellten.

Im Frühjahr 1813 befand sich Napoleon wieder in Dresden, wo er ein Jahr vor dem Aufbruch nach Osten Hof gehalten hatte. Damals war er sich seines krönenden Sieges über den Zaren noch sicher, obwohl dieser sich und seinen Staat den Wünschen und Weisungen des französischen Herrschers nicht freiwillig unterwerfen wollte. Auch die Hohenzollern und Habsburger hatten sich gehorsam bei und um ihn eingefunden. Wie sehr hatte sich demgegenüber die Situation verändert. Er hatte eine Kriegserklärung des preußischen Königs erhalten und mußte eine weitere seines Schwiegervaters aus Wien befürchten. Folglich bekam er es mit den Armeen von vier Staaten zu tun: Rußlands, Schwedens, Preußens und Österreichs.

Zunächst waren die Kräfte dieses Bündnisses weder zusammengeführt noch in ihren Aktion­en aufeinander ein- und abgestimmt. Napoleon siegte in einer Anzahl von Schlachten, so daß das Land Sachsen in seine Hände fiel. Keine von ihnen war jedoch von entscheidender Bedeutung gewesen und hatte die Streitmacht auch nur eines Gegners außer Gefecht gesetzt. Selbst der bedeutendste seiner Siege gegen die Österreicher, der südlich von Dresden errungen wurde und die Gegner ins böhmische zurückgedrängte, war nicht von nachhaltiger Wirkung.

Anschließend erreichten Napoleon die Nachrichten von den Niederlagen seiner Truppen, die Schlesien erobern sollten und jener, deren Angriffsziel Berlin gewesen war. In Großbeeren sind seine Armee und zwei Divisionen, die sein Gefolgsmann, Friedrich August I., König von Sachsen gestellt hatte, besiegt worden. Sein sächsischer Verbündeter verbrachte später als Gefangener der Preußen einige Zeit im Berliner Schlößchen Friedrichsfelde, das heute eine Zierde des Tierparks ist.

Die gewonnene Schlacht

Befehligt wurde die französische, nach Norden aufbrechende Streitmacht von Marschall Charles Nicolas Oudinot. Er war ein Militär, der auf seiten der Revolution gestanden, sich in Kriegen gegen Österreich und Rußland sowie in berühmt gewordenen Schlachten bewährt hatte. Später setzte er seine Karriere im Dienst der zurückgekehrten Bourbonen fort. Sie bedachten ihn mit den höchsten Ehren, bis er schließlich unter ihnen seine Laufbahn beendete.

Den Oberbefehl über die Truppen der Alliierten hatte der schwedische Kronprinz inne. Der gebürtige Franzose Jean-Baptiste Jules Bernadotte war Marschall Napoleons und hatte sich mit dessen Zustimmung vom Reichstag in Stockholm zum Thronfolger wählen lassen. Er war danach Schwede geworden, vom katholischen zum evangelischen Glauben übergetreten und nahm später, im Jahr 1818, als Karl XIV. Johann den ihm bestimmten Platz an der Spitze des Königreichs ein.

Mit dem Begriff »schillernde Figuren« ist eine allgemeine Charakteristik der beiden Heerführer nicht verfehlt. Auch nach ihren Überzeugungen wird man die einstigen »Kollegen« an der Seite Napoleons nicht fragen müssen. In Großbeeren und auch später wieder standen die beiden jedenfalls einander gegenüber, wobei der Neuschwede ein verglichen mit den Preußen und Russen kleines Kontingent an eigenen Soldaten befehligte. Das beeinflußte offenkundig auch seine Taktik auf dem Schlachtfeld. Er mußte darauf bedacht sein, seine Truppen zu erhalten und nicht dadurch zu verlieren, daß er sie leichtfertig aufs Spiel setzte. Dies bestimmte schließlich auch sein Verhalten an jenem Augusttag bei Großbeeren.

Die Geschichte der blutigen Schlacht, ausgetragen nicht mehr als 20 bis 25 Kilometer vor Berlin, ist oft erzählt worden. So auch von dem Wanderer durch die Mark Brandenburg: Theodor Fontane. Der 1819 geborene Fontane mochte eine Fassung davon womöglich schon während seiner Zeit als Schüler des Neuruppiner Gymnasiums gehört haben. Zunächst unter dem Eindruck des feindlichen Artilleriefeuers hatten die Preußen Großbeeren geräumt, worauf die Franzosen es besetzten. Die Frage weiterer Rückzug oder Angriff entschied der am Orte maßgebliche Befehlshaber des preußischen Korps Friedrich Wilhelm Bülow. Er hatte damals noch nicht den Zunamen Graf von Dennewitz erhalten, jenen anderen Ortes, an dem seine Truppen die französischen etwa zwei Wochen später ein weiteres Mal besiegten.

Nach einem Artillerieangriff befahl Bülow seine Preußen zum Sturm auf das Dorf. Dort kam es dann zu erbitterten Nahkämpfen. Die Soldaten, ihre Gewehre waren durch den Regen untauglich gemacht worden, gingen mit ihren Bajonetten und Kolben aufeinander los und machten sich nieder. Carl Röchling, einer der bekanntesten Schlachtenmaler, der die Kriege Preußen und des Kaiserreichs verherrlichte, hat diese Szenen des Kampfes Mann gegen Mann auf dem Friedhof zu Großbeeren auf die Leinwand gebracht. Oudinot gab schließlich die Schlacht verloren und verlor mit ihr auch seinen Oberbefehl. Die Geschlagenen zogen sich nach Wittenberg zurück.

Vom Tag danach gibt es eine Vielzahl von Berichten, die Berliner hinterlassen haben. Die sind mehr oder weniger vom Geiste des auf den Königsruf zum Sturm aufbrechenden Volkes geschönt. Jedenfalls hätten sich auf die Nachricht vom Sieg hin, viele aus der Stadt auf das Schlachtfeld begeben. Die einen mit Lebensmitteln, die anderen bemüht, die Verwundeten am Orte oder in ihren Wohnungen zu pflegen. Sie alle kamen mit Gefühlen des Dankes, der aber die Preußen, die zu Tode gekommen waren, nicht mehr erreichen konnte. Unverläßliche Zahlen­angaben sprechen von etwa 1500 getöteten Gegnern, während kaum mehr als ein Zehntel der Preußen in der Schlacht gefallen seien. Die Bedeutung, die der Schlacht beigemessen wurde, drückte sich in der Bülow erteilten königlichen Genehmigung aus, 100 Teilnehmer den eben gestifteten Orden Eisernes Kreuz zu verleihen.

Erinnerung an die Schlacht

Der 23. August 1813 hat Großbeeren ohne das Zutun seiner Bewohner zu einem Ort gemacht, dessen Name weithin bekannt wurde und in die Geschichtsbücher einging. Die Ansässigen, aber nicht nur sie, haben das Andenken auf verschiedenste Weisen hochgehalten und dies noch bevor sich aus solcher Geschichtsbewahrung kommerzielle Vorteile ziehen ließen. Das Denkmal auf dem Kreuzberg war noch nicht errichtet, da erhielt der Ort 1817 einen auf einem Steinsockel ruhenden gußeisernen Obelisken. Karl Friedrich Schinkel hatte diesen entworfen, so daß ihm seine künstlerische Verwandtschaft mit dem 1821 in Berlin gesetzten leicht anzusehen ist. Er befindet sich auf dem Friedhof des Ortes nahe der Kirche.

Ein weiteres Denkmal erhebt sich unfern des Schlachtfeldes. Eine Pyramide ist dem Andenken Bülows gewidmet. Darin ist eine Tafel eingelassen, welche die Worte bewahrt, die der General bei seinem Entschluß zur Schlacht gesagt haben soll: »Unsere Knochen sollen vor Berlin bleichen, nicht rückwärts.« Daß schon bei einer Annäherung an den Ort nicht zu übersehende Bauwerk entstand 1913, als nicht nur in Preußen der ein Jahrhundert zurückliegenden Schlachten gedacht wurde. In erster Linie wurde die Völkerschlacht bei Leipzig in Erinnerung gerufen, die knapp zwei Monate nach der von Großbeeren stattgefunden hatte und deren Ergebnis der definitive Rückzug der Truppen Napoleons aus den deutschen Staaten über den Rhein nach Frankreich war. Zur Einweihung des Denkmals an die Schlacht waren gekrönte und ungekrönte Häupter anwesend. Das Monstrum in der sächsischen Großstadt sollte womöglich auch ein wenig vergessen machen, daß in jenen Oktobertagen Sachsen gegen Preußen, Russen, Österreicher und Schweden gekämpft hatten und manche auch zu ihnen übergelaufen waren. Dagegen nimmt sich das Bauwerk in Großbeeren bescheiden aus, wiewohl es den Ort mit seinen 32 Metern Höhe überragt. Es besitzt eine Aussichtsplattform und in seinem Fuße ein Museum, in dem das Schlachtgeschehen dargestellt wird.

Auch an den General, mit dessen Namen die Bewahrung Berlins vor einer erneuten napoleonischen Besatzungszeit verbunden ist, Bülow, wurde in der preußischen und späteren deutschen Metropole Berlin auf vielfältige Weise gedacht. Nicht nur bei der großen Straßenumbenennungsaktion 1864, auch vierzig Jahre später, am Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde eine Straße im Ortsteil Zehlendorf nach ihm benannt. Zuvor schon hatten ein Infanterieregiment und ein Reichspostdampfer seinen Namen erhalten. Ein eindrucksvolles lebensgroßes Denkmal erinnert an ihn in Dennewitz. Dort beugt er sich über einen zum Angriff bereit hockenden Soldaten und weist ihm mit ausgestrecktem Arm die Richtung, in der er voran und dem Feinde entgegen zu stürmen hat. Ungleich weniger martialisch gestaltet ist die marmorne Bülow-Statue von Daniel Christian Rauch. Diese war 1822 fertiggestellt worden und flankierte nach einem Vorschlag Schinkels dessen Neue Wache in der Straße Unter den Linden. Das Denkmal stellt den General gemeinsam mit einer weiteren Person, Gerhard von Scharnhorst, dar.

Gedenkspektakel

Nun haben die Geschichtsaktivisten in Großbeeren zu jenem 23. August 1813 ein eigenes Verhältnis entwickelt, das sich, wie ähnliche Beziehungen, nach dem Ende der DDR ungehemmt ausprägen konnte. Sie begehen den Tag seit Jahren als ein »Siegesfest« und propagieren es mitunter auch als »Siegesfest mit Kirmes«. Wie es da zugeht, zeigt ein Bericht des Geschehens in der Berliner Morgenpost vom 24. August 2003 vom zehn Jahre zurückliegenden Jahrestag: »Pulverdampf und Büchsenknall, Biwakieren mit der preußischen Landwehr, mit Kürassieren und Kanonieren, ein Bier aus dem Krug, den eine Marketenderin reicht: Großbeeren an diesem Wochenende. Es ist der 190. Jahrestag des Sieges der verbündeten Preußen, Russen und Schweden über Napoleons Truppen in der Schlacht«. Und dem wird erklärend angefügt: »Seit 1992 wird alljährlich die Entscheidung von Mitgliedern von Traditionsvereinen in Deutschland, Belgien, Niederlande und Finnland nachgestellt.« Mittags gab es von zwölf Uhr an die eigentliche Siegesfeier mit Truppenparade und um 19 Uhr wurde ein Feuerwerk gezündet.

Das gilt es also an diesem Zweihundertsten zu überbieten. Nun läßt sich darüber streiten, ob in unseren Tagen das Soldaten- und Kriegspielen, das Hantieren mit längst vergangenen Zeiten »nachempfundenem« Mordgerät, Säbeln, Gewehren und Kanonen, einer Gesellschaft angemessen ist, die sich als aufgeklärt und friedenswillig versteht und nicht selten sich dessen auch rühmt. Was immer jedoch die Brandenburger in Großbeeren an Einfällen und Anstrengungen hervor- und aufbringen werden, verglichen mit den Aufgeboten der Sachsen in Leipzig kann ihnen nur eine Miniaturausgabe des Geschichtsspektakels gelingen. Denn die Leipziger haben sich als Schirmherren ihres Gedenkfestes den Präsidenten des Europaparlaments eingeladen. Außerdem wurden Biwaks für das von weither anreisende Fußvolk und selbst für die Pferde der Kavalleristen vorbereitet. Da werden ansehnliche Haufen zum Kampf gegen, nein miteinander antreten. Und wem es die Regie bestimmt, der hat sich, tödlich getroffen oder verwundet – je nach Wetterlage – in den Staub oder die Pfütze zu werfen. Damit soll demonstriert werden, wie glücklich er und mit ihm das gaffende Volk doch darüber ist, daß sie alle in Friedenszeiten leben, während zur gleichen Zeit weit in und hinter der Türkei, in Kurdistan, Syrien, im Irak und in Afghanistan die Völker aufeinander schlagen.

Werner Pätzold schrieb zuletzt am 5. Juli auf diesen Seiten über das Ende der »NS-Revolution«. Er veröffentlichte kürzlich das Buch »1813. Der Krieg und sein Nachleben«, Verlag am Park, Berlin 2013 – auch im jW-Shop erhältlich.

Den Artikel finden Sie unter: www.jungewelt.de/2013/08-23/019.php