12. Juli 2018

Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) wirbt beim Bund Naturschutz für eine städtische Baumschutzsatzung

Erkan Dinar, (Stadtrat, DIE LINKE)

Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) warb auf der jüngsten Mitgliederversammlung vom Bund Naturschutz für eine städtische Baumschutzsatzung und für die Gründung einer Bürgerinitiative dafür.

Eine Baumschutzsatzung verhindert keine Bauvorhaben oder Investitionen. Sie dient vielmehr dazu, eine willkürliche und unkontrollierte Beseitigung oder Schädigung von Großgrün zu verhindern. Soweit Bäume wegen anderer Belange notwendiger Weise zu fällen sind, wird auf ihrer Grundlage ein angemessener Ersatz durchgesetzt. Damit gelingt es den funktionell wirksamen Baumbestand, der nicht allein gleichzusetzen ist mit der absoluten Anzahl der Bäume, auf einem bestimmten Niveau zu halten. Bereits seit 2014 setzen sich die Linken dafür ein.

Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE): "Vor allem innerhalb der Stadt müssen immer mehr Bäume ohne Ersatz weichen. Eine Baumschutzsatzung kann hier wirksam eingreifen und sensibilisieren. Nicht nur, aber auch die städtischen Mitarbeiter, welche durch die rechtswidrigen Fällungen der Birken am Birkenweg für sehr viel Unmut in der Bevölkerung gesorgt haben. Aufgabe einer Bürgerinitiative wäre es der Bevölkerung aufzuzeigen, wie sinnvoll eine Baumschutzsatzung sein kann.

Ich freue mich darüber, dass mein Appell in meiner diesjährigen Haushaltsrede, sich des Themas Baumschutzsatzung innerhalb der Fraktionen erneut anzunehmen, von der SPD-Fraktion aufgenommen wurde. Dank eines Antrages der Sozialdemokraten hat der Stadtrat einstimmig beschlossen im Rahmen der nächsten Bürgerversammlung die Pro- und Contra-Argumente mit der Bevölkerung zu diskutieren. Der Termin wäre ein guter Anlass zur Gründung einer Bürgerinitiative einzuladen."