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Victor Rother

Aktueller Stadtrat

Victor Rother

Victor Rother

Ich lebe und arbeite gerne in Weißenburg und möchte daran mitgestalten, diese Stadt noch lebens- und liebenswerter zu machen.

Es soll eine soziale Stadt sein, in der eine bezahlbare Wohnung zu finden ist. In der man gut und sicher mit dem Rad unterwegs sein kann. Weißenburg muss von der Altstadt bis in die Ortsteile lebens-, liebenswert und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Diese Stadt muss Menschen zum Verweilen und Urlaub machen einladen. Eine Stadt der Kultur auf der Höhe der Zeit – digital und gut vernetzt. Unsere Stadt ist grün, zukunftsfähig und stellt aktiv Weichen für Klimaneutralität.

Ich bin seit Jahren aktiv im Landkreisbündnis gegen Recht Weißenburg-Gunzenhausen.
Mitinitiator des Bündnis Seebrücke Weißenburg

 

Victor Rother, 06.07.1987 verh. eine Tochter

Heilerziehungspfleger

 

Tel: 0176 82168859

eMail: victor.rother@gmail.com

Facebook: /victor.rother

Postadresse nach Anfrage

Victor Rother

Baumversetzung der alten Linden für das Bauprojekt „Am Nußbaum“ prüfen

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Weißenburg i. Bay möge beschließen, dass eine Baumversetzung und damit der Erhalt der von Fällung bedrohten beiden alten Linden für das Bauprojekt „Am Nußbaum“ geprüft wird. Durch die Stadtverwaltung werden Angebote von Firmen über die Höhe der Kosten und zur Realisierbarkeit eingeholt.

Begründung:

Nach der beschlossenen Änderung des Bebauungsplanes Nr. 32 für das Gebiet „Am Nußbaum“ soll auf der Fläche ein Mehrfamilienwohnhaus entstehen. Infolge des Bauprojektes sollen zwei alte Linden gefällt werden. Eine Begutachtung, im Rahmen der artenschutzrechtlichen Prüfung (saP), bescheinigte beiden Bäumen einen „gesunden“ und „vitalen“ Zustand sowie „keine Schadensmerkmale“.

Jeder alte Baum der gefällt wird, ist unwiederbringlich verloren und kann auch durch eine Ersatzpflanzung nicht adäquat ersetzt werden. Wenn wir uns zukünftig um ein Klimaschutzkonzept für Weißenburg bemühen wollen, dürfen wir auch unser Stadtgrün nicht vergessen.

Wenn die Bäume gefällt werden, verlieren die Anwohner ein Stück Grün in ihrer Nachbarschaft und damit auch ein Stück Wohnqualität vor Ort. Durch eine Großbaumverpflanzung – bzw. Versetzung, könnten die Bäume aber möglicherweise entweder am Standort erhalten bleiben oder einen anderen Ort nicht nur ökologisch aufwerten. In Gunzenhausen werden 19 Bäume, wegen dem Bau einer Hochwasserschutzwand, durch eine regionale Firma für Großbaumverpflanzungen erfolgreich umgesetzt. Eine Variante die auch für die betroffenen Winterlinden in Weißenburg geprüft werden sollte.

 

Anmerkung: Nach Prüfung durch die Stadtgärtnerei und dem Kontakt zu einer einschlägigen Firma für Baumverpflanzungen stand leider fest,

dass die alten Linden eine Umpflanzung wohl nicht überstehen würden. 

 

Victor Rother

Stadtrat

Victor Rother

Antrag: Städtische Obstbäume für die Allgemeinheit freigeben

Ernte der Kirschbäume am Ellinger Tor nach Beschluss des Antrags.
Mitglieder der Ortsgruppe Weißenburg bei der Kirschernte

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Weißenburg i. Bay möge beschließen, dass Obstbäume welche sich auf städtischem Grund befinden und für die Allgemeinheit zugänglich sind von der Bevölkerung für den Eigenbedarf beerntet werden dürfen.

Haftungsrechtliche Fragen zum Beispiel über die Aufstellung von Leitern werden über die Stadtverwaltung geklärt. Zudem wird eine Karte mit Standorten von in Frage kommenden Obstbäumen über die Homepage der Stadt und des Portals http://essbare-stadt.net zugänglich gemacht. Es wird darauf hingewiesen rücksichtsvoll mit dem städtischen Grün umzugehen.

 

Begründung:

Äpfel, Birnen, Marillen, Mispeln, Kirschen, Walnüsse und weiteres würde sich an den städtischen Obstbäumen ernten lassen. Stattdessen „vergammelt“ ein großer Teil und geht trotz Obstbaumversteigerungen ungenutzt verloren. Unser Obst ist regional, ungespritzt und gesund. Machen wir Weißenburg zumindest ein Stück weit zur „Essbaren Stadt“ für die Bevölkerung.

 

Anmerkung: So macht Kommunalpolitik Spaß! Eine große Mehrheit ist meinem Antrag gefolgt und hat die Obstbäume freigegeben und damit die Obstbaumversteigerung abgeschafft. Ich hoffe viele Menschen in Weißenburg nutzen das Angebot und bedienen sich reichlich am städtischen Obst! 

Bitte geht pfleglich mit dem Stadtgrün um und nehmt noch jemanden mit der die Leiter hält.

 

Victor Rother

Stadtrat

Victor Rother

Redebeitrag im Stadtrat zum weiteren Ausbau der Westtangente / 2. Bauabschnitt

Es gilt das gesprochene Wort

Ich stehe dem 2. Bauabschnitt der Westtangente grundsätzlich äußerst kritisch gegenüber.

Hier soll eine ökologisch Wertvolle, kleinteilige Kulturlandschaft zerschnitten werden. Brutgebiete u.a. von Rebhuhn und Feldlerche, beide auf der Roten Liste Bayerns, sind in diesem Baugebiet vorhanden. In der faunistischen Erhebung zum speziellen Artenschutz, von 2018, heißt es dazu „Es ist damit zu rechnen, dass Brutpaare den Landschaftsraum künftig nicht mehr besiedeln werden."

Ich sehe hier auch eine Verpflichtung im Sinne des erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt vom letzten Jahr. Mehr als 17% der Menschen im Landkreis haben für mehr Natur und Artenvielfalt unterschrieben.

Ich werde das Bauprojekt aber dennoch - zum jetzigen Zeitpunkt - mittragen, weil ich die geplante Grün- und Landschaftsplanung, so wie sie heute hier vorgestellt worden ist, unterstützenswert finde – wenn auch klar ist, dass gewachsene Natur nicht einfach so ersetzt werden kann - und weil sich dieses Projekt wohl nicht mehr stoppen lassen wird.

Ich poche aber darauf, dass die Umsetzung und Wirksamkeit der Ausgleichsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Dazu möchte ich Anregen, dass die Stadt den Bund Naturschutz und den Landesbund für Vogelschutz einlädt dieses Projekt zu begleiten und den Stadtrat und die Öffentlichkeit über Entwicklungen zu informieren.

Eine Studie von 2018 hat festgestellt, dass in Bayern ein Drittel der Ausgleichsmaßnahmen in einem schlechten Zustand sei und ein Drittel der Ausgleichsmaßnahmen gar nicht umgesetzt werden.

 

Victor Rother
Stadtrat

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Eine Straße für die Bösmüllerin

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Weißenburg i. Bay möge beschließen, eine Straße im neuen Baugebiet an der Emetzheimer Straße nach der als Bösmüllerin bekannten Margarethe Seybold zu benennen. Das Straßenschild soll mit einem entsprechenden Begleittext versehen werden.

Begründung:

Margarethe Seybold wurde am 14. Dezember 1590 als vermeintliche Hexe in Weißenburg hingerichtet. Im Jahr 2016 wurde nach einem Stadtratsbeschluss eine kleine Hinweistafel am Straßenschild zur Bösmühle angebracht. 430 Jahre nach ihrer Hinrichtung würde es der Stadt Weißenburg gut zu Gesicht stehen, zu ihrem Andenken eine Straße nach ihr zu benennen. Ihr Name soll stellvertretend auch an die vielen weiteren Opfer der Hexenprozesse insbesondere im Landkreis erinnern.

 

Anmerkung: Das Thema soll dann auf die Tagesordnung des Stadtrates gesetzt werden, wenn das Thema Straßenbenennungen im betreffenden Baugebiet behandelt wird.

 

Victor Rother

Stadtrat

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Antrag: Kultur vor Ort fördern

Auch ohne Kulturhauptstadt im Rücken

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Weißenburg i. Bay möge beschließen, dass von den Jahren 2021 bis 2025 jährlich 1 € pro Einwohner in den städtischen Kulturetat investiert wird. Dies entspricht den Mitteln, die für eine erfolgreiche Bewerbung Nürnbergs als Kulturhauptstadt eingeplant wurden.

Die Gelder sollen vor allem direkt in kulturelle Projekte vor Ort fließen und auch über einen Fördertopf unbürokratisch abgerufen werden können.

 

Begründung:

In unserer Stadt hat sich über die Jahre hinweg eine engagierte und spannende Kulturszene etabliert. Dies machten erst vor Kurzem lokale Künstler*innen mit einer beeindruckenden Kunstperformance deutlich. Mit der Kunstschranne wurde in der Altstadt ein Ort mit überregionaler Strahlkraft geschaffen, wie sich zuletzt bei der Ausstellung zum 4. Weißenburger Kunstpreis zeigte. Die regelmäßigen Kunsttage gehören längst fest zur Stadt und laden immer wieder aufs neue dazu ein, Weißenburg und seine Künstler*innen zu entdecken. Eine breit aufgestellte und auf hohem Niveau spielende Theaterszene begeistert seit Jahren nicht nur die Menschen vor Ort. Mit der Fortführung des erfolgreichen Stadtschreiber Projektes, setzen wir wieder auf anspruchsvolles Theater und darauf, dass Bergwaldtheater gekonnt in Szene zu setzen.

Kultur ist systemrelevant. Das kulturelle Leben ist besonders stark von den Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Krise betroffen. Gerade deshalb sollten wir die lokale Kulturarbeit noch stärker fördern und mit finanziellen Mitteln unterstützen.

 

Victor Rother

Stadtrat